Neujahrsvorsatz

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Ab jetzt koch‘ ich nachhaltiger!

Die Jahreswende ist Anlass für viele, sich ungesunder Gewohnheiten zu entledigen und sich gute Vorsätze fürs neue Jahr vorzunehmen. Mehr Sport, gesünder essen und weniger bis gar nicht mehr zu rauchen oder zu trinken, sind beliebte Vorsätze. Wer mehr für Gesundheit und Umwelt tun möchte, kann in der eigenen Küche anfangen: Versucht im neuen Jahr, (noch mehr) Nachhaltigkeit in Eure Töpfe zu bringen! Hier die wichtigsten Schritte dazu:

Nachhaltig(er) zu kochen, ist eigentlich erst der zweite Schritt. Denn umweltbewusstes Kochen beginnt schon beim Einkauf der Lebensmittel, die Ihr später verarbeitet. Ganz klar: Greift möglichst zu

  • saisonalen,
  • regionalen
  • und öko-korrekt angebauten, aufgezogenen oder gefertigten Lebensmitteln.

Solche, die mit anerkannten Bio-Siegeln ausgezeichnet sind. Regionale Produkte sorgen für kurze Transportwege und es gibt sie sie dann, wenn sie Saison haben. Wer die Gelegenheit hat, direkt beim Erzeuger zu kaufen, auf Bio-Höfen oder Bio-Märkten, sollte diese nutzen. Dort gibt’s neben den frischen Bio-Obst- und Bio-Gemüsesorten, Bio-Milchprodukten und mehr auch jede Menge Infos zum Anbau und zur Verarbeitung aus erster Hand. Sie sind die Basis für Vertrauen zwischen Euch und dem Anbieter – ein Gut, das von unschätzbarem Wert ist in unserer Zeit, in der wir als Verbraucher kaum noch die Gelegenheit haben, in Produktions- und Verarbeitungsprozesse Einblick zu bekommen.

Unverarbeitete Zutaten kaufen

Kauft möglichst frische und vor allem unverarbeitete Zutaten. Je weniger Maschine bei der Erzeugung Eures Essens beteiligt war, desto ursprünglicher ist es. Und am besten kauft Ihr immer nur so viel davon, wie Ihr auch tatsächlich verbraucht. Noch viel zu häufig landen Lebensmittel und Lebensmittelreste im Müll!

Vorräte regelmäßig sortieren

Wer sich Vorräte hält, sollte diese stets im Auge behalten. Allzu schnell vergisst man das ein oder andere im Küchenschrank oder der Speisekammer, so dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, bevor man sich seiner erinnert. Bestückt Euren Kühlschrank und das Eisfach/den Eisschrank entsprechend der Ausrüstung der Geräte und geht auch dort die Vorräte regelmäßig durch.

Gut zu wissen: Mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert der Produzent, dass die Lebensmittel bis zu diesem Zeitpunkt ihre wichtigen Eigenschaften wie Geschmack, Aussehen und Konsistenz beibehalten. Das heißt noch lange nicht, dass sie einen Tag später reif für die Mülltonne sind. Hier ist Euer gesunder Verbraucherverstand gefordert: Prüft nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zunächst mit allen Sinnen, ob das Lebensmittel noch genießbar ist, es gut aussieht und gut riecht, bevor Ihr es zu vorschnell entsorgt.

Moderne Küchengeräte helfen in Sachen Nachhaltigkeit

Nachhaltig kochen, das heißt auch, dass Ihr Euer Kochgeschirr umweltfreundlich einzusetzen wisst. Zum Beispiel gibt es Kochtöpfe, deren Material die Hitze des Herdes bestmöglich zum Gargut transportiert, das spart Garzeit und somit Energie. Dass der Topf perfekt auf die benutzte Herdplatte passen sollte, ist selbstverständlich. Immerhin spart das bis zu 30 Prozent der Energie, die andernfalls verlorenginge. Spezielle Schnellkochtöpfe garen in weniger Zeit, weil sie im geschlossenen System höheren Druck verwenden.

Das neue Jahr – Zeit für experimentelle Gaumenfreuden

Denkt beim Kochen an die Lebensmittel und deren wertvolle Inhaltsstoffe – viele Produkte verlieren bei allzu langen Garzeiten an Nährwert. Wählt deshalb Gerichte, die Vitaminen, Mineralien & Co. nicht buchstäblich den Garaus machen, sondern diese möglichst erhalten.

Lasst Euch auf geschmackliche Experimente ein und seid aufgeschlossen für Neues beziehungsweise fast Vergessenes, zum Beispiel Pastinaken, Quitten oder Schwarzwurzeln. Andere Regionen/Länder beziehungsweise Zeiten kann man auch ganz prima über deren Speisen kennenlernen.

Nachtrag vom 11.1.2016: Ich habe gerade eine tolle Blogparade des WWF entdeckt, an der ich jetzt mit diesem Vorsätze-Artikel teilnehme. Die Blogparade läuft unter dem Titel: „Brauchen wir #bessere Vorsätze?

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