Doreens Bestenliste: 10 Tipps gegen Schweißfüße

Endlich Frühling, endlich Sommer! Zeit für nackte Tatsachen: Füße. Doch halt! Leidet Ihr unter stinkenden Füßen? Ich beschreibe hier, was Ihr dagegen tun könnt! Deo, Puder, Cremes oder Einlagen: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, den unangenehmen Fußgeruch zu beseitigen. 

Um die 500 Schweißdrüsen hat jeder pro Quadratzentimeter Fußsohle, dreimal so viele wie auf dem Fußrücken. Zwei gesunde Füße produzieren damit etwa einen Viertelliter Schweiß pro Tag, liest man vielerorten. So weit, so gut – und geruchsneutral.

Normalerweise ist der von uns produzierte Schweiß farb- und geruchlos. Ausnahme: In der Pubertät kann aufgrund des Einflusses der Hormone auch frischer Schweiß an sich schon einen Eigengeruch besitzen. Sobald unser Schweiß jedoch an die Hautoberfläche tritt, werden die dort ständig lebenden und für unseren Stoffwechsel wichtigen Bakterien aktiv und zersetzen ihn. Dabei produzieren sie aus langkettigen Fettsäuren kürzere, zum Beispiel Ameisensäure und Buttersäure – zwei der Verursacher des Gestanks , der namensgebend für Käsefüße, Käsemauken, Käsequanten oder Stinkefüße  ist. Auch das ist (stink)normal.

Experten sagen, dass übelriechende Schweißfüße oft hausgemacht seien: Sie sehen mangelnde Hygiene und „falsche, enge“ Schuhe als Hauptgründe für stinkende Schweißfüße. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass viele etwas gegen Stinkefüße unternehmen können. Hier kommen meine besten Tipps gegen Schweißfüße aufgrund „falscher“ Pflege und Gewohnheiten sowie wichtige Hinweise für die Besitzer krankhaft schwitzender und extrem stinkender Schweißfüße. Diese Liste hatte ich ursprünglich für das Portal Zehn.de geschrieben, das jedoch im April 2016 vom Netz genommen wurde.

Übrigens, der ungewöhnlichste Tipp, der mir bei meiner Recherche zum Thema „Schweißfüße“ in den letzten Jahren unterkam, ist der von Frank, den ich bei wer-weiß-was fand und den ich unbedingt erwähnen will: Frank empfiehlt dort, sieben Wochen lang tagtäglich die selben Socken und Schuhe zu tragen (die anschließend natürlich weggeworfen werden), diese bei Nichttragen, also zum Beispiel nachts, in eine Plastiktüte luftdicht zu verpacken, und sich nur täglich die Füße zu waschen. Wer’s auf einen Versuch ankommen lassen möchte, der buche schon mal den Jahresurlaub fernab der Zivilisation …

Die 10 besten Tipps gegen Schweißfüße im Überblick

  1. Füße waschen
  2. Fußbad
  3. Fußdeo & Co.
  4. Socken wechseln
  5. Schuhe & Einlegesohlen
  6. Barfußlaufen
  7. Professionelle Fußpflege
  8. Besuch beim Podologen
  9. Strom (Iontophorese)
  10. Botoxspritze (Botulinumtoxin)

Jeden Tag waschen, am besten zweimal

Aus der Erkenntnis heraus, dass frischer Schweiß an sich nicht übel riecht, alter hingegen sogar böse stinken kann, ergibt sich die Notwendigkeit des regelmäßigen Waschens – auch der Füße. Einmal am Tag die Füße zu waschen, sei Minimum, zweimal Optimum, sagen Experten.

Während die einen zu kaltem Waschwasser raten, empfehlen die anderen lauwarmes. Hier liest man, klares Wasser sei besonders hilfreich, dort heißt es, eine Seife mit einem eher sauren ph-Wert (oft auch Syndet genannt) wirke sich positiv auf die Pflege der Haut und den Erhalt des natürlichen, als Schutzbarriere fungierenden Klimas auf der Hautoberfläche aus. Kaltes Wasser erfrischt sicher im Moment, sorgt aber auch dafür, dass die Füße sich anschließend aufheizen und zum Schwitzen bringen, um die übliche Körpertemperatur wieder zu erreichen. Warmes Wasser hingegen löst Körperfett und Schmutz leichter als kaltes. Es ist an Euch, zu probieren, wie Ihr am wirkungsvollsten Euren ureigenen Schweißgeruch wegwascht. Wichtig ist, dass Ihr es überhaupt tut: Füßewaschen. Viel zu häufig lässt man sie nämlich auch in der Dusche „nur“ stehen, ohne sie tatsächlich zu waschen.

Und auch Eure Abtrockengewohnheiten solltet Ihr in diesem Zusammenhang einmal überprüfen. Im Kampf gegen Schweißgeruch ist es unerlässlich, dass Ihr nach dem Waschen die Füße sorgfältig abtrocknet – auch wenn wenig Zeit dafür ist. In den Zwischenräumen zwischen den Zehen hält sich Feuchtigkeit nämlich besonders hartnäckig und bietet somit idealen Nährboden für schweißzersetzende und dabei Gestank produzierende Bakterien. Latent feuchte und deshalb aufgeweichte, gequollene Haut ist außerdem auch etwa dreimal mehr anfälliger für alle anderen Kleinstlebewesen, die in unserer Umwelt leben, sagen Dermatologen. Insbesondere Fußpilz siedele sich demnach gerne zwischen den Zehen ein. Wie aber trocknet man Füße am besten ab? Mit einem Handtuch – zuallererst. Anschließend hilft es, eine Viertelstunde barfuß durchs Leben zu schreiten, um die Restfeuchte verdunsten zu lassen. Unter Zeitdruck greift mancher auch zum Fön, um mit warmer Luft besonders schnell für trockene Füße zu sorgen.

Mit speziellen Zutaten gegen Stinkefüße

Ein bis zweimal pro Woche, so der Rat von Dermatologen, sei ein Fußbad probates Mittel gegen stinkende Schweißfüße. Die Liste bewährter Zutaten für ein Fußbad gegen Schweiß ist lang: Alaun, Essig, Gerbsäure (zum Beispiel aus Eichenrinde), Lavendel, Meersalz, Milch, Rosmarin, Salbei, Schwarzer Tee, Teebaumöl – um nur einige zu nennen. Ihr könnt Euch das Fußbad selbst anrühren oder ein vorgefertigtes kaufen , zum Beispiel in der Apotheke oder beim Drogisten Eurer Wahl. Was für das Waschwasser gilt, solltet Ihr auch beim Fußbad geltend machen: Zu kaltes Wasser kühlt nur für den Moment und reizt die Füße, anschließend nachzuheizen, um auf die normale Körpertemperatur zu kommen. Angenehm lauwarmes Wasser ist dagegen empfehlenswert. Ein Fußbad sollte etwa 12 Minuten dauern – anschließend könnt Ihr die Füße mit einer rückfettenden Creme, einem Puder oder einem kühlenden Gel verwöhnen.

Dem als Zutat verwendeten Salbei übrigens gebührt an dieser Stelle eine Extra-Erwähnung: Als Anti-Schwitzmittel wirkt Salbei – allerdings nach mehrwöchiger regelmäßiger Einnahme, zum Beispiel drei Tassen über den Tag verteilt – auch in Form eines Tees. Probiert es aus, Ihr werdet mit der Salbeikur von innen weniger schwitzen, garantiert.

Auch Füße wollen gehegt und gepflegt sein

Wer seine Füße täglich wäscht, um sie von Schmutz, Sockenflusen, abgestorbenen Hautschüppchen, Talg und Schweiß zu befreien und die Füße anschließend gründlich abtrocknet, tut bereits viel, um Fußschweiß vorzubeugen beziehungsweise zu bekämpfen.

Ihr könnt die Pflegestufe Eurer Füße jedoch noch erhöhen: Indem Ihr nach dem Abtrocknen ein hautschonendes und hautpflegendes Produkt auftragt, zum Beispiel eine gegen Schweiß wirkende Creme , ein Fußdeo  oder einen  Puder. Was Ihr davon an Euren Füßen mögt, müsst Ihr allerdings im Selbstgang herausfinden – fündig werdet Ihr in den Regalen von Drogerie oder Apotheke, im Laden um die Ecke oder im Internet. Fußdeos wirken schweißhemmend, weil sie – wie das Deo gegen Achselschweiß auch – die Schweißporen verschließt. Empfohlen werden häufig Deos mit Mineralkristallen. Achtung vor Deos mit Aluminium (mehr dazu steht hier)! Inzwischen gibt es auch Produkte gegen Schweiß, die mit Silber arbeiten. Vorsicht ist geboten, wenn die Hersteller mit Nanopartikeln arbeiten. Die Wirkung von Nanoteilchen ist umstritten, insbesondere, weil sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden können sollen.

In der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau empfiehlt der Dermatologe Jan Hundgeburth aus Frechen bei Köln und Experte des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen in Berlin Fuß-Deodorants, sogenannte Antitranspiranten, da sie am effektivsten seien – erhältlich als Creme, Spray oder Roller. Es reiche demnach, das Deodorant zwei- bis dreimal in der Woche aufzutragen. Aber: Je nachdem wie stark die schweißhemmenden Zutaten konzentriert seien, könnten die Deos Hautreizungen verursachen.

Socken wechseln  – und zwar täglich!

Darüber wird gar nicht diskutiert: Socken wechselt man täglich. Mindestens. Egal, ob man Stinkefüße hat oder nicht. Aber: Wer an Fußschweiß leidet, sollte nicht nur auf saubere Socken, sondern auch auf die Qualität der Socken achten. Nach wie vor sind natürliche Fasern wie Baumwolle, Wolle, Leinen, Hanf, Bambus und Co fußgesünder als solche aus Kunstfasern. Längst hat die Strumpfwarenindustrie reagiert und strickt mit Silberfäden, die antibakteriell wirken und sich bei Patienten mit Neurodermitis bereits bewährt haben sollen. Stark schwitzende Füße freuen sich, wenn Ihr sie auch zwei – oder dreimal am Tag in frische Socken steckt – nach der zugehörigen Waschung selbstverständlich.

Kein Schuh an zwei Tagen hintereinander!

Wenn Euer Schuhwerk eines der Haupthindernisse auf dem Weg zu schweißgeruchsfreien Füßen darstellt, müsst Ihr es prüfend begutachten. Die wichtigsten sieben Anhaltspunkte dabei sind:

  1. Schmeißt alle bereits leicht nach Fußschweiß müffelnden Schuhe ohne Zögern weg!
  2. Kauft Schuhe, die Euch optimal passen.Drückende, enge Schuhe verursachen Druckstellen und schlimmstenfalls Hautverletzungen – potentielle Anlaufstellen für Bakterien aller Art.
  3. Kauft Euch Schuhe aus atmungsaktivem Material, bevorzugt Leder für Innen, Außen und die Sohle und meidet Plastik und Co. Insbesondere moderne Turnschuhe aus einem Mix von Kunststoffen sind oft eine Sammelstube für Bakterien und Pilze.
  4. Tragt keinen Schuh an zwei Tagen hintereinander! Kauft im Zweifelsfall gut sitzende Schuhe doppelt, dann könnt Ihr hin- und herwechseln. Das hilft nicht nur gegen Schweißfüße sondern verlängert auch das Leben Eurer Schuhe. Vor allem dann, wenn Ihr sie korrekt aufbewahrt: auf Schuhspanner gespannt und separat, zum Beispiel in einem Karton, so dass sie nicht zerdrückt werden.
  5. Lasst einen getragenen Schuh immer mindestens 24 Stunden lüften und trocknen, bevor Ihr wieder hineinschlüpft. Stopft notfalls Zeitungspapier in den Schuh, das die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Auch einer umgestülpten Windel wird diese Fähigkeit zugesprochen. Und selbst Katzenstreu diene diesem Zweck, kann man hier und da lesen.
  6. Sprüht alle zwei Wochen ein anti-bakteriell wirkendes Desinfektionsspray in die Schuhe – das wirkt gegen Bakterien und Pilze.
  7. Legt Euch antibakteriell wirkende Einlegesohlen in die Schuhe: zum Beispiel Einlegesohlen mit Aktivkohle , Zimt  oder Zedernholz.

Lauft dem Schweiß davon – barfuß!

Es mag in den Ohren des ein oder anderen pathetisch klingen, ist aber eine – leider zu selten nackte – Tatsache: Die Füße tragen uns unser Leben lang durchs Leben. In unseren Breitengraden und unserem Kulturkreis fristen Füße großteils ein Dasein in Socken und Schuhen. Kaum aus dem Bett, streifen wir Strümpfe und Schuhe über, um darin den Tag zu verbringen. Erst gegen Abend werden die Füße befreit, um dann die Nacht wieder unter einer kuscheligen Bettdecke zu verbringen. Hausschuhe werden von Straßenschuhen abgelöst und die wieder von Hausschuhen und Nachtsocken. Tagein, tagaus.

Schon aus orthopädischer Sicht ist das alltägliche Tragen von Schuhen – teils ungesunden wie High-Heels – eine Sünde. Wer an Fußschweiß leidet, sollte so oft es irgend geht, barfuß laufen. Schuhe sind nun mal Brutstätten für Bakterien. Barfußlaufen meint hier übrigens auch das Laufen in Socken aus Naturfäden. Versucht auch im Büro, die Schuhe mal auszuziehen. Ihr werdet damit weniger anecken, als Ihr glaubt.

Wer seinen Füßen besonders Gutes tun will, nutzt die Freizeit für einen Barfußspaziergang am Strand, abwechselnd im Sand und im seichten Wasser, oder besucht einen der inzwischen zahlreichen Barfußparks, um die Sinne zu schulen und die Füße auf gesunde Weise zu strapazieren!

Empfehlenswert: Fußpflege von Profihand

Wer seinen Körper pflegt, darf die Füße keineswegs vergessen: Leider tun dies zu viele unserer Zeitgenossen. Das mag daran liegen, dass die Füße noch oft ein Dasein irgendwo da unten fristen. Pflegemaßnahmen werden selten gezielt, sondern eher nebenbei durchgeführt – wenn überhaupt. Ändert das! Bucht einen Termin bei einer professionellen Fußpflege. Eine Sitzung gibt’s schon ab etwa 25 Euro. Und in Großstädten bieten die Dienstleister ihre Dienste auch mobil an.

Lasst Euch von den Profis in die Kunst der Fußpflege einweisen und praktiziert sie zuhause. Wenn Ihr zum Beispiel wisst, wie Ihr Eurer überschüssigen Hornhaut mit Hornhautraspel Herr werdet, nehmt Ihr den Fußschweiß verursachenden Bakterien ihren Lebensraum. Denn in der oft vom Schwitzen aufgeweichten Hornhaut nisten sich die Bakterienstämme besonders gerne ein. Ein weiterer positiver Effekt: Die Fußpflege-Profis machen Eure Füße nicht nur gesünder, sondern auch schöner. Ein Plus mit dem Ihr bei Euren Mitmenschen sicher punktet.

Wenn nur noch der Facharzt helfen kann

Wer an krankhaftem (Fuß)schweiß leidet (Hyperhidrose), hat meist schon viele mehr oder weniger gute Ratschläge in die Tat umgesetzt, um den üblen Geruch zu bekämpfen. Letztendlich hat das Wenigste geholfen. Betroffene haben je nach Leidensdruck und Courage die Möglichkeit, einen Facharzt aufzusuchen oder einen Experten Fußheilkunde, einen sogenannten Podologen.

Krankhafte Stinkefüße sind nicht notwendigerweise lebenslange Gefährten – wie die beiden kommenden Listenpunkte zeigen. Dank moderner Medizin könnt Ihr Schweißfüße zu „nur“ Lebensabschnittsgefährten machen – von denen Ihr Euch so schnell wie möglich trennt.

Gleichstrom gegen Schweißfüße

Bei regelmäßiger Anwendung soll die sogenannte Iontophorese gut gegen die erhöhte Schweißbildung an den Fußsohlen helfen. Dabei werden die Füße in Leitungswasser gebadet, durch das ein schwacher, teils auch pulsierender Gleichstrom geführt wird. Man nennt die Therapie deshalb auch Leitungswasseriontophorese. Der Stromfluss kann in der Stärke variiert werden, der Patient nimmt ihn gegebenenfalls als leichtes Kribbeln wahr. Dahinter steckt das Prinzip, dass elektrisch geladene Stoffe innerhalb eines elektrischen Feldes beschleunigt entlang der sogenanten Feldlinien von der Anode zur Kathode oder umgekehrt – je nach Ladung der Stoffe – wandern. Ihr kennt es vielleicht auch als Prinzip des galvanischen Stroms.

Für die Anti-Schwitzbehandlung kombiniert man das Ganze mit gezielt aufgetragenen Arzneimitteln, die als Ion, also mit eigener elektrischer Ladung, vorliegen, und so in die Haut eingebracht werden können, um dort die Produktion von Schweiß in den Schweißdrüsen zu mindern.

Es heißt, dass die Anti-Schweißwirkung der Iontophorese nach etwa zehn Behandlungen – empfehlenswert sind drei Sitzungen pro Woche –  recht plötzlich einsetze – und dann aber sehr gut sei. Aber: Sie müsse anschließend in geringerer Frequenz – einmal pro Woche – regelmäßig weitergeführt werden. Deshalb gibt es Geräte für Zuhause (Preise ab etwa 300 Euro aufwärts), die jedoch nicht zwingend von den Krankenkassen bezahlt werden.

Teuer, aber sehr wirksam

Das Nervengift Botulinumtoxin-A, das unter dem Namen „Botox“ (eine geschützte Marke des Pharmakonzerns Allergan Inc., Kalifornien, USA) als Anti-Mimikfalten-Mittel in den vergangenen Jahren weltweit bekannt wurde, wurde schon lange vorher wirkungsvoll in der Medizin eingesetzt, zum Beispiel bei Problemen mit den Gelenken. Dabei bemerkte man nicht nur die gewebeglättende sondern auch die schweißmindernde Wirkung des Giftes an den Stellen, wo es injiziert wurde. Heute spritzt man Botox gegen Hyperhidrose und hat damit nahezu 100prozentigen Erfolg, sagen Experten.

Eine Behandlung kostet ab etwa 300 Euro, je nach Einsatzort der Botoxspritze. Da die Wirkung des Nervengiftes Botulinumtoxin-A jedoch nicht dauerhaft anhält, muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden. Man weiß heute, dass Botox gegen Schweiß bis zu zwölf Monate wirken kann – dann arbeiten die Schweißdrüsen wieder mit voller Fahrt, äh, vollem Fluss.

 

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3 Kommentare

  1. Hi Doreen, danke für die vielzähligen Tipps. Ich möchte gerne erzählen, was mir gut geholfen hat, um gegen Fußgeruch und gegen Fusspilz vorzugehen. Vor ein paar Jahren wurden die Einlegesohlen aus Zedernholz im Wdr Haushaltscheck getestet und dort sind diese antibakteriell wirkenden Sohlen auch Testsieger geworden. Das Zedernholz wirkt eben auch antipilzbildend. Schweiß und Feuchtigkeit werden sofort aufgesaugt, so dass man mit trockenen Füßen rechnen kann. Mit diesem natürlichen Heilmittel kann man Fußgeruch frühzeitig vorbeugen.

  2. Hi Doreen,
    ich leide leider auch unter Schweißfüßen und habe schon viel ausprobiert. Zuletzt hatte ich großen Erfolg gegen stinkende Schuhe und Füße mit Zimt und Babypuder.
    Bei meinem neuen Job stehe ich teils 8-9 Stunden lang in den Schuhen und diese sind danach teils total durchnässt. Die Schuhe stanken schon nach den ersten 1-2 Arbeitstagen und deshalb musste eine Lösung her. Da ich in anderen Schuhen schon positive (kleine) Erfolge mit Zimt-Einlegesohlen erreichen konnte kam mir die Idee einfach Zimtpulver möglichstgleichmäßig verteilt in den Schuh zu streuen, so das auch auf der Schuhoberseite (von innen) Pulver lag. Denn Zimt wirkt ja auch antibakteriell. Das Gleiche habe ich dann auch noch mit etwas Babypuder gemacht weil das darin enthaltene Zinkoxid ebenfalls antibakteriell wirkt. Dabei griff ich zu Babypuder ohne Talkum.
    Jedenfalls puderte ich noch etwas meine Füße nach dem Duschen ein und die Schuhe stanken nach 1-2 Arbeitstagen so gut wie gar nicht mehr. Ich habe das Gefühl das die meisten Bakterien im Schuh schon abgestorben seien da der Geruch verschwand.
    Und auch wenn die Socken nach 8-9 Stunden im Schuh total durchnässt waren konnte ich nur geringen Geruch wahrnehmen wenn ich die Socken direkt an die Nase hielt.
    Somit lassen sich scheinbar auch Schuhe retten welche schon von Bakterien kontaminiert waren. Und das trifft bei mir auf quasi alle 4-5 paar Schuhe zu. Ich werde diese Methode jetzt bei allen Schuhpaaren wiederholen und meinen Schuhen neues Leben einhauchen.
    Denn unter den stinkenden Schuhen litt nicht nur ich sondern bestimmt auch ein wenig meine Arbeitskollegen obwohl ich schon manchmal meine Füße in der Mittagspause mit Alkohol-Spray desinfizierte. Die Schuhe stanken trotzdem. Mit der neuen Methode sehe ich endlich einen Lichtblick.

    Im übrigen wollte ich noch den Hinweis geben das es neben umweltschädlichen Silber-Socken auch Kupfer-Socken gibt. Kupfer wirkt genauso antibakteriell aber schädigt im Gegensatz zu Silber nicht der Umwelt und dem menschlichen Körper.
    Solche Kupfersocken gibts seit kurzem auch in Deutschland zu bestellen und mit den 4 Paaren die ich vor einigen Monaten bestellt habe ich schon positive Erfahrungen gesammelt. Ein paar Socken mit Kupfer-Fäden gibts ab 10-12 Euro im Internet.

    Nach den Infos hätte ich aber noch eine Frage:
    Ich habe mehrfach gelesen das ein saures Hautmilieu gut gegen Gestank und Bakterien wäre. Deshalb habe ich manchmal saure Bäder genommen (eine Tasse Essigessenz in die Badewanne). Ich hatte auch das Gefühl das dies 1-2 Tage hilft aber perfekt wurde es trotzdem nicht. Gestank kam trotzdem im Sommer wenn man viel geschwitzt hat obwohl der Gestank eine etwas angenehmere Duftmarke hatte.
    Jedenfalls wollte ich dich fragen ob die Stinke-Bakterien die sich in Schuhen ansammeln sich eher in saurem oder basischen pH-Bereich wohlfühlen? Denn neulich habe ich gelesen das Natron Pulver Abends in die Schuhe gestreut (und am am Morgen wieder ausgeschüttet) auch gut gegen stinkende Schuhe wäre, auch weil der pH-Wert dadurch etwas angehoben und nicht mehr so sauer sein würde. Nun bin ich etwas irritiert ob sauer oder basisch gut im Schuh wäre gegen die Bakterien die sich im Schuh ansammeln.

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