#mothtof4-vom-Leben-gezeichnet_Best-friend-handstaubsauger

#motherof4 im Haushalt: Nicht ohne meinen Handstaubsauger!

Habt Ihr einen besten Freund? Einen, der euch im Haushalt hilft, wann immer ihr ihn ruft? Der euch das Leben leichter macht? Ich habe so einen und ich mache mehrmals täglich von ihm Gebrauch: Mein Handstaubsauger ist oft der Retter in der Not. Denn eins ist gewiss: Schneller geht saugen nicht. Und so bin ich mehrmals am Tag zu sehen, wie ich mit dem Kleinen durch unsere Wohnung flitze.

Die Kinder haben gekrümelt? Die Katze hat ihr Bio-Holzstreu mal wieder in hohem Bogen aus dem Katzenklo geschleudert? Eine Spur klebriger Lindenblüten von der Straße vor dem Haus zieht sich merkwürdigerweise von der Wohnungstür durch die ganze Wohnung? Ein Spinnweben baumelt im Altweibersommer von der Decke? Für mich und meinen besten Freund, den kleinen Handstaubsauger, sind das keine Probleme. Ein Handgriff und los geht’s!

Das ist auch der Vorteil zum großen Staubsauger, den ich immer erst aus seiner Ecke holen, zusammenbauen und einstecken muss. Und da mein bester Freund, der Handstaubsauger, wie sein großer Kollege beutellos arbeitet, greife ich am liebsten zu ihm. Der Kleine kommt auch jedes Mal mit in die Ferienwohnung. Oder wird zum Autoputz eingesetzt.

Dummerweise ist es nur so, dass, kaum habe ich Krümel, Katzenstreu, Lindenblüten und Spinnweben weggesaugt und mich einmal um meine eigene Achse gedreht, ich schon wieder neuen Schmutz entdecke. Als würde der Staubsaugerblick, mit dem ich meinen besten Freund saugend durch die Bude schiebe, sich nach und nach erst schärfen und am Ende der Runde so richtig sehen, was hier los ist. Und los ist bei sechs Personen, davon vier Kinder zwischen 6 und 16, plus Katze auf 67 Quadratmetern immer was. Das kann ich euch sagen.

Never ending story.

Die ich manchmal so satt habe. Der Hausputz ist ein undankbarer Job. Ich bringe den Haushalt Tag für Tag von seinem Zustand im Minus (schmutzig, unordentlich) gen Null (sauber, aufgeräumt) und ernte dafür: nix! Denn Null ist ja normal.

Doch ich bin mit den Jahren und den Kindern auch gelassener geworden, was das Putzen anbelangt. Getreu meinem Leitspruch: „In kleinen Dingen sollte man großzügig sein!“ übersehe ich heute so manche Staubfluse geflissentlich. Geht auch nicht anders, wenn man wie ich im Home-Office arbeitet.

Nur, wenn sich meine Mutter ankündigt, dann ist Staubsaugen ein absolutes Muss. Da führt nichts dran vorbei oder drumherum. Und weil sie gleich kommt, muss ich jetzt mal los: staubsaugen!

Grafik: Doreen Brumme

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