Wohnungssuche Hamburg #motherof4 sucht Wohnung - verzweifelt

Wohnungssuche Hamburg lässt #motherof4 verzweifeln

Ich bin ratlos. Mir fällt nichts mehr ein. Ich weiß nicht mehr weiter. Wir suchen als Familie mit vier Kindern seit Jahren eine Wohnung bei uns im Viertel – bislang leider vergebens. Hilfe! Über die verzweifelte Wohnungssuche Hamburg einer Familie mit vier Kindern. 

Wohnungssuche Hamburg: Wie wir derzeit wohnen

Wir sind eine Familie mit Vater, Mutter und vier Kindern, 16, 14, 11 und 6 Jahre alt. Wir leben seit mehr als 16 Jahren in unserer Wohnung, die drei Räume, eine Küche, ein Bad und einen Flur hat. Zwei der drei Räume sind miteinander verbunden, in den zweiten Raum gelangt man nur, wenn man durch den ersten geht. Für sechs Personen ist das machbar, aber nur schwer. Tendenz: von Tag zu Tag schwerer werdend. Zum Glück haben wir zwei Mädchen und zwei Jungs, so dass sich das mit der Zimmerzahl recht gut ausgeht: Die beiden Mädchen haben das Einzelzimmer, die beiden Jungs das ans Wohnzimmer (das Durchgangszimmer, von mir auch wohlwollend „der Bahnhof“ genannt) angehängte Zimmer. Die 67 Quadratmeter, die unsere Wohnung hat, nutzen wir voll aus. Das Wohnzimmer ist auch Familientreffpunkt, Kino und Spielfläche. Nachts machen wir aus unserem Sofa ein elterliches Bett, so dass das Wohnzimmer auch zum Schlafzimmer wird. Tagsüber ist das Sofa auch noch mein Arbeitsplatz, mein Home-Office sozusagen. Zum Glück ist unsere Küche so groß, dass dort ein Tisch für Sechs reinpasst, den wir zum Besetzen mit sechs Personen aber von der Wand abziehen müssen. Das Nadelöhr in unserer Wohnung ist ganz klar das Bad: Es hat zwar ein Fenster und eine Badewanne (Gott sei Dank!), aber es beherbergt auch die einzige Toilette. Und das ist zunehmend problematisch. Unser Balkon – und ich bin froh, dass wir einen haben! – geht zur sechsspurigen Straße raus, ebenso wie das Wohnzimmer und das Zimmer der Jungen. Offene Balkontüren oder Fenster sind ein Unding – wegen des Lärms und wegen der Schadstoffbelastung, die der Verkehr verursacht.

Dass die Wohnung für uns zu klein ist, spüren wir alle. Es gibt kaum Rückzugsmöglichkeiten mit Privatsphäre, zumindest nicht für jeden immer dann, wenn sie gebraucht werden. Zwischen den Geburten der Mädels liegen 4,5 Jahre, zwischen denen der Jungs 7,5. Auch dieser Altersunterschied ist mitunter problematisch. Platz zum Übernachten von Freunden haben wir nicht. Auch das Mitbringen von Freunden mal eben so, ist nicht möglich. Das muss immer abgesprochen und geplant werden, weil ja jedes Kind einen Mitbewohner hat und ich tagsüber im Wohnzimmer (Bahnhof) arbeite.

Hinzu kommt, dass ein Kind eine sehr starke Allergie gegen Hausstaubmilben hat und eigentlich schon deshalb ein Zimmer für sich bräuchte, das clean gestaltet würde. Für mich als #motherof4, für uns als Eltern ist das eine schmerzhafte Sache: Es tut weh, seinem kranken Kind nicht die beste Wohnumgebung bieten zu können, die es braucht. Klar haben wir die Schlafumgebung nach Vorschrift eingerichtet. Und ja, wir haben auch ein Luftreinigungsgerät angeschafft und lassen es laufen. Aber das hilft alles nicht viel.

Wohnungssuche Hamburg: Wie wir gerne wohnen wollen

Wir suchen eine Wohnung für unsere Familie, die zumindest jedem Kind einen eigenen Raum bietet. Wir Eltern würden uns damit zurechtfinden, wenn wir weiterhin im Wohnzimmer schlafen müssten. Das heißt also, wir bräuchten mindestens eine Wohnung mit fünf Räumen, wobei ich immer sage, dass es nicht auf die Größe der Räume ankäme, sondern vielmehr auf die Wände zwischen den Räumen und auf die Türen, um diese auch mal zuzumachen.

Wir brauchen als sechsköpfige Familie auf Wohnungssuche Hamburg allerding zwei Toiletten, das heißt neben einem Bad wäre ein Gäste-WC mit Klo und Waschbecken ein absolutes Must-have. Wünschen tun wir uns sogar zwei richtige Bäder, um mal ganz ehrlich zu sein.

Am liebsten hätte ich eine Wohnung mit sechs Räumen, denn ein eigenes Schlafzimmer böte uns Eltern die Möglichkeit, auch mal zwischendurch ungestört abzuschalten und nachts sowieso. Denn das ist nicht möglich, so, wie wir derzeit wohnen. Wir hören die Atemzüge der Jungs im Nebenraum und die hören unsere.

Wo wir wohnen und gerne weiter wohnen wollen

Wir wohnen mitten in der Stadt Hamburg, gleich beim Schlump. Unsere Kinder sind hier geboren und mittlerweile fest verwurzelt. Sie sind hier im Viertel in den Kinderladen und in die Grundschule gegangen und gehen jetzt hier auch aufs Gymnasium. Sie kennen hier jeden Baum und jeden Stein. Ihre Wege sind ihnen geläufig und viele davon gehen sie längst allein. Sie leben in einer gewachsenen Gemeinschaft von Nachbarn und Freunden und genießen es, ein Teil davon zu sein. Wir alle sind Mitglieder unseres lokalen Sportvereins und gehen jeder mindestens zwei Mal die Woche zum Training. Wir sind eine Kampfsportfamilie. Das älteste Kind arbeitet nach einer Ausbildung im Verein zum Assistenztrainer bereits als solcher: Es verdient demnach sein erstes Geld im Viertel. Hinzu kommt ein Job als Nachhilfe, das Nachhilfekind wohnt auch um die Ecke. Auch die Ärzte, Apotheker und Einzelhändler unseres Vertrauens sind schnell erreichbar, ein Krankenhaus mit Notaufnahme ebenso. Die Oma (meine Mutter) arbeitet trotz ihrer 71 Lebensjahre in der fußläufigen Nähe, auch das ist ein für die Wahl des gewünschten künftigen Wohnorts ausschlaggebender Punkt.

Ich möchte mit meiner Familie genau hier wohnen. Ich möchte die Kids nicht aus ihrem Leben reißen, Schulen wechseln lassen und und und. Das vielerseits empfohlene „Rausziehen“ aus der Stadt ist demnach keine Option für uns.

Als Selbständige arbeite ich rund um die Uhr. Zuhause. An Werk- wie vielen Wochenend- und Feiertagen. Ich betreue neben dem Vollzeitjob ab 13 Uhr auch unseren Erstklässler, für den wir mit Müh und Not gerade noch einen Schulplatz am Rande unseres Viertels ergattern konnten: mit zumutbarem Schulweg. Fürs Hinbringen und Abholen bin ich Großteils zuständig. Mehr und weitere Wege als bis zu seiner Schule würden mir zu viel meiner alltäglichen Arbeitszeit rauben. Mein Job wäre dann schlichtweg nicht mehr machbar. Aber: Wegen des Home-Offices könnte ich überall wohnen und arbeiten. Mein Mann fährt mit dem Fahrrad oder Auto zur Arbeit im äußersten Norden der Stadt, je nachdem, wie das Wetter es zulässt.

Ich wünsche mir für mich und meine Familie eine Wohnung in unserem Viertel. Jeder aus meiner Sicht zu uns passenden Wohnung, die ich bei der allmorgendlichen und allabendlichen Suche in den einschlägigen Immobilienportalen im Internet finde oder von der ich über Bekannte höre, gebe ich eine Chance. Ich schaue sie mir, wenn möglich, online an und bewerbe uns als Familie darauf. Im Schnitt geschieht das ein Mal in drei Monaten. Wir suchen seit mehr als zehn Jahren. Bislang vergebens. Bei den meisten Wohnungen bei unserer Wohnungssuche Hamburg, wo wir uns bewerben, hören wir nichts mehr auf unsere Bewerbung. Manchmal kommt noch eine höfliche Rückmeldung, dass die Wahl bei der in der Regel dreistelligen Zahl der Bewerber nicht auf uns fiel. Ganz selten kommen wir in die Runde derjenigen, die zur Besichtigung der Wohnung eingeladen werden. Wir schauen uns die Wohnung an und wenn sie uns gefällt, melden wir unser Interesse daran an.

Drei Mal kamen wir so sogar in die Endrunde. Am Ende hat es nie geklappt. Selbst nicht, als wir uns bereit erklärten, einen Abstand von fünfzigtausend Euro (in Ziffern: 50.000 Euro) zu bezahlen. Habt ihr eine Ahnung, wie schwer uns allein diese Überlegung fiel? Bei dieser Wohnung waren wir die von den Vormietern priorisierten Nachmieter. Wir waren uns vertraglich einig mit ihnen über die Übernahme ihrer Einbauten, Möbel und Wohnaccessoires. Und dann kam wieder nur eine Absage.

Absagen bei Wohnungssuche Hamburg meist ohne Begründung

Schade ist, dass die Absagen meist ohne Begründung erfolgen. Selbst wenn ich nachfasse, höre ich nur: Der Vermieter ist zu dem Schluss gekommen, dass die Wohnung für eine Familie mit vier Kindern dann doch ungeeignet sei. Ja, warum laden sie uns dann erst zu einer Besichtigung ein? Und warum werden mir mein Recht und meine Fähigkeit abgesprochen, als Mutter entscheiden zu dürfen, wie unsere Familie diese Wohnung bewohnt? Ich weiß doch am besten, wie viel Raum jeder von uns braucht!

Auf dem Wohnungsmarkt kollidieren merkwürdige Vorstellungen von „So hat eine große Familie zu leben“ seitens der Vermieter mit unseren Vorstellungen. Natürlich würden wir bei 5 Räumen nicht Wohn-, Schlaf- und Esszimmer einrichten und die Kids jeweils zu Zweit in Kinderzimmer stecken. Aber mach das mal einem Vermieter klar. Warum habe ich nicht das Recht, so zu wohnen, wie ich möchte? Die Räumlichkeiten mit meiner Familie so zu nutzen, wie es mir/uns gefällt? Ist das wiedermal alles nur eine Frage des Geldes? Und wenn wir schon über Geld reden: Wir zahlen ja die enorm hohe Miete. Sonst hätten wir uns doch nicht auf genau diese Wohnung beworben! Oder glaubt jemand, dass wir uns als Eltern von vier Kindern nicht genau überlegen würden, auf welche Wohnungsanzeige wir uns bewerben?

Auch wichtig: Wir suchen ein langfristiges neues Zuhause für uns. Die Kinder wollen studieren und hätten in der Universitätsstadt Hamburg dann zumindest anfangs eine Bleibe als Studenten.

Warum ich wegen unserer bislang erfolglosen Wohnungssuche Hamburg langsam echt verzweifle

Jede Wohnung, die ich irgendwo finde, über die ich mit meinem Mann spreche, die wir dann den Kids zeigen, auf die wir uns dann bewerben und die wir besichtigen, weckt in jedem von uns Hoffnungen. Hoffnung auf einen eigenen Raum, einen eigenen Platz zum Wohnen, zum Leben, zum Lachen, zum Weinen, zum Empfangen von Freunden, zum Lesen, zum Spielen, zum Chillen, zum Schlafen, zum Arbeiten, zum Träumen. Jede Wohnung, die wir online oder im echten Leben ansehen, räumen wir in Gedanken ein. Wir machen vorab Pläne, was wir noch brauchen, planen Investitionen und den Umzug.

Und jede Absage einer so sehr erhofften Wohnung zerschlägt diese Hoffnung. Jeder von uns geht mit der daraus wachsenden Enttäuschung anders um. Der eine hüllt sich wegen der verlorenen Chance in Schweigen, der andere redet schon von der nächsten Chance und wieder einer weint bitterliche Tränen. Lange Zeit hatte ich Kraft, meine Enttäuschung wegzuatmen oder wegzuheulen. Diese Kraft geht mir aus. Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun könnte. Hilfe ist erwünscht und willkommen!

Es gibt immer wohnungssuchende Konkurrenten, die weniger Kinder oder mehr Einkommen als wir haben. Das kann ich nicht ändern. Doch als große Familie ist es eine nahezu aussichtlose Suche nach der passenden Wohnung. Hier, mitten in Hamburg, wo wir zuhause sind und zuhause bleiben wollen. Auf staatliche Hilfe können wir auch nicht setzen. Denn derer bedürfen wir nicht, da wir zu reich sind, um arm (bedürftig) zu sein. Leider sind wir aber auch zu arm, um reich zu sein. Soll heißen, in der Preisklasse von Wohnungen über 2.000 Euro kalt können wir nicht mitspielen.

Aber: Wir brauchen nur eine Wohnung. Einmal nur muss die Wohnungssuche Hamburg einer großen Familie erfolgreich sein. Wir brauchen nur einen Hamburger Vermieter (oder Wohnunsgverwalter) mit Herz und Verständnis für eine sechsköpfige Familie auf Wohnungssuche.

Ihr habt’s gemerkt, hm? Ich mache mir schon wieder Hoffnung. Aber das muss ich auch, denn es ist meine Aufgabe als #motherof4, meinen Kindern Zuversicht und Hoffnung zu spenden. Sie auf die nächste Wohnung zu vertrösten, die unsere Wege kreuzt.

Im Klartext: Wohnung von großer Familie mitten in Hamburg gesucht

Wir sind eine sechsköpfige Familie, die eine Wohnung mit mindestens 5 Wohnräumen, zwei Toiletten und Balkon, auf dem man auch mal in Ruhe arbeiten kann (Terrasse, Garten wären ebenso willkommen), mitten in Hamburg sucht. Wir wünschen uns eine Wohnung, die es unserem Erstklässler erlaubt, seine Grundschule in der Tornquiststraße zu Fuß oder per Roller oder Fahrrad zu erreichen. PS: Unsere Nr. 3 wünscht sich eine Treppe in der Wohnung, aber das ist kein Muss, nur ein innigster Traum.

Das wohl wortreichste Wohnungsgesuch aller Zeiten

Das hier ist ein Versuch. Ganz sicher nicht mein letzter, aber eben ein sehr verzweifelter Versuch bei unserer Wohnungssuche Hamburg: Meins ist damit das wohl wortreichste Wohnungsgesuch aller Zeiten. Doch ich bin ratlos. Ich bin verzweifelt. Wie könnten wir einem Vermieter oder Verwalter das marktharte Herz erweichen? Wie könnten wir ihn davon überzeugen, gerade uns seine Wohnung zu vermieten? Ich weiß es nicht. Die Wartelisten der Wohnungsbaugesellschaften in unserem Viertel sind lang und länger (gerechnet wird in Wartejahren), wenn sie überhaupt noch geführt werden. Hinzu kommt, dass die Gesellschaften oft auch keine so große Wohnung haben, wie wir sie bei unserer Wohnungssuche Hamburg suchen. Und wo werden schon zwei kleinere Wohnungen auf einem Flur zugleich frei? Auch das wäre ja eine Option für uns, dass wir zwei kleinere Wohnungen zu einer zusammenlegen könnten.

#motherof4 bittet um Hilfe bei Wohnungssuche Hamburg!

Also: Wer eine Wohnung für uns hat, jemanden kennt der eine hat oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der … ihr wisst schon! Zwei Kilometer Radius rund um die Tornquiststraße als Zentrum unserer Wohnungssuche Hamburg wären klasse. Und wo wir noch bei Wünschen sind: Wir können ohne Fahrstuhl nicht höher als zweite Etage wohnen, denn wir müssen damit rechnen, dass die Oma eines – hoffentlich noch lange nicht eintretenden – Tages auch mal unsere Fürsorge benötigt, sprich: ein Zimmer braucht.

Wohnungssuche Hamburg: Wo ist der Hamburger Vermieter mit Herz für eine große Familie?

Bitte melde dich!

Grafik: Doreen Brumme

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